Trucker legen die USA lahm! Grosser Streik vom 11. - 13. Oktober! (von Boomerang)
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=118&show=26&start=0#0
Trucker wollen Amerika
drei Tage lahmlegen
Mittwoch, 18. September 2013
von Freeman um 16:00
Eine Organisation von Lastwagenfahrer will vom 11. bis 13. Oktober ganz
Amerika lahmlegen und streiken. Sie haben vor mit Hundert- tausend
Lastwagen in Washington DC gegen die Politik von Obama zu
demonstrieren.
Auf der Farcebook-Seite "Truckers to Shutdown America" steht: "Die
Menschen in Amerika haben die Korruption satt die Amerika zerstört!
Wir rufen deshalb zum GENERALSTREIK
am Wochenende des 11. bis 13. Oktober auf.
Alle Räder stehen still. Amerikaner können in Solidarität mit den
Lastwagenfahrern mitstreiken!" Es haben fast 22'000 der Aktion bereits
zugestimmt.
Hier die Forderungen, welche die Trucker haben:
Meine Mitpatrioten, diese Aktion dient zur Unterstützung der
Lastwagenfahrer für eine grosse Lahmlegung der ganzen Nation durch
einen dreitägigen Strike vom 11. bis 13. Oktober.
Obamacare ist in Kraft und die meisten Menschen sind bereit dagegen
was zu tun. Kein Kommerz an diesen drei Tagen, deshalb besorgt euch
Waren die ihr benötigt. Keine Banktransaktionen und kein Einkaufen. Es
spielt keine Rolle ob 1 Million Lastwagen oder (weiterlesen...)
Latschariplatz Blog Nr. 12 > "Nachrichten vom Latschariplatz" Hier findest Du eine Auswahl von exklusiven Beiträgen, die von unseren Autoren für den Latschariplatz - www.latschariplatz.com - zur Verfügung gestellt wurden. Über 50 Journalisten, Reporter und Autoren verwenden diese Plattform zur Weiterverbeitung ihrer Arbeiten! WICHTIG: Bitte bei Gefallen auf die Vote-Buttons klicken! Danke verbindlichst! admin@latschariplatz.com
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Donnerstag, 19. September 2013
Freitag, 8. Februar 2013
An den Pranger gestellt *** Der BND und der Irakkrieg
NEU: An den Pranger gestellt *** Wahnsinn - Ein Lügner verschuldet 10'000de von Kriegs-Toten! (von Schmutzli) 08.02.2013
DIE LÜGEN VOM DIENST
Der BND und der Irakkrieg
Mitten in Deutschland lebt der Mann, der den Irak-Krieg auslöste. Ein
BND-Informant aus dem Irak, Deckname 'Curveball'. Heute hat er einen
deutschen Pass - der Lohn für eine Lüge. Denn der von ihm gelieferte
Kriegsgrund erwies sich als erfunden, die von ihm 'enthüllten'
Produktionsstätten für Massenvernichtungswaffen gab es in Wahrheit
nicht.
US-Präsident Bush und Außenminister Powell stützten sich auf 'Curveballs'
Aussagen, der Bundesnachrichtendienst versorgte ihn danach jahrelang
mit Geld und Betreuung. ARD-Reporter Stefan Buchen und Poul Eric
Heilbuth haben diesen Informanten gefunden. 'Curveball' kommt in
Jogginghose und unrasiert zum Treffen mit den Journalisten, macht einen
etwas abgerissenen Eindruck, raucht viel.
Vor der Kamera will er nun erzählen, wie er vom Bundesnachrichtendienst
hofiert wurde und den Irakkrieg auslöste. Doch das Interview soll ein
lukratives Geschäft werden, wie damals beim BND.
Einen Deal kann 'Curveball' diesmal nicht machen, denn die ARD-Reporter
haben monatelang in Deutschland, den USA und dem Irak recherchiert
und kennen seine Geschichte. Rafid A. kam als Asylbewerber nach
Deutschland.
Er gab sich als Chemieingenieur aus, erzählte dem BND, er wisse
Bescheid über biologische Massenvernichtungswaffen im Irak und über
Produktionsstätten.
Der deutsche Geheimdienst glaubte, den Quell des Wissens aufgetan zu
haben, eifrig wurden Berichte nach Amerika übermittelt. Doch CIA
Experten hatten Zweifel, wollten 'Curveball' selbst vernehmen, aber die
Deutschen schotteten ihre Quelle ab.
Zweifel waren Washington ohnehin nicht sonderlich willkommen, suchte
man doch nach stichhaltigen Kriegsgründen. Einer kam nun ausgerechnet
von den Deutschen, deren Regierung doch eigentlich so leidenschaftlich
gegen den Krieg war.
Obwohl UN-Waffeninspekteure vor Ort nachwiesen, dass die
Informationen falsch waren, rollte die Kriegsmaschinerie unaufhaltsam auf
Bagdad zu.
Warum wurde der Informant weiter geführt, obwohl er doch offenbar log?
Warum wurden die Lügen nicht öffentlich gemacht, war man in Berlin doch
gegen den Krieg?
Wie lange hatte der Informant Beziehungen zum Bundesnachrichtendienst?
Wie steht der Bundesnachrichtendienst zu diesem ehemaligen
Informanten und seinen Lügen? Was macht 'Curveball' heute in
Deutschland, haben ihm seine falschen Aussagen Vorteile gebracht? Eine
investigative Reportage über die größte Geheimdienstpleite der
Nachkriegszeit von Stefan Buchen in Zusammenarbeit mit Poul Eric
Heilbuth.

Wo führt uns diese Welt noch hin?
(Ohne hartnäckiges Recherchieren wären diese Fakten
"unerkannt" in den Akten verschwunden und wir alle
könnten ruhig weiterschlafen und "vom Guten im Menschen"
träumen!)
Schmutzli
Der BND und der Irakkrieg
Mitten in Deutschland lebt der Mann, der den Irak-Krieg auslöste. Ein
BND-Informant aus dem Irak, Deckname 'Curveball'. Heute hat er einen
deutschen Pass - der Lohn für eine Lüge. Denn der von ihm gelieferte
Kriegsgrund erwies sich als erfunden, die von ihm 'enthüllten'
Produktionsstätten für Massenvernichtungswaffen gab es in Wahrheit
nicht.
US-Präsident Bush und Außenminister Powell stützten sich auf 'Curveballs'
Aussagen, der Bundesnachrichtendienst versorgte ihn danach jahrelang
mit Geld und Betreuung. ARD-Reporter Stefan Buchen und Poul Eric
Heilbuth haben diesen Informanten gefunden. 'Curveball' kommt in
Jogginghose und unrasiert zum Treffen mit den Journalisten, macht einen
etwas abgerissenen Eindruck, raucht viel.
Vor der Kamera will er nun erzählen, wie er vom Bundesnachrichtendienst
hofiert wurde und den Irakkrieg auslöste. Doch das Interview soll ein
lukratives Geschäft werden, wie damals beim BND.
Einen Deal kann 'Curveball' diesmal nicht machen, denn die ARD-Reporter
haben monatelang in Deutschland, den USA und dem Irak recherchiert
und kennen seine Geschichte. Rafid A. kam als Asylbewerber nach
Deutschland.
Er gab sich als Chemieingenieur aus, erzählte dem BND, er wisse
Bescheid über biologische Massenvernichtungswaffen im Irak und über
Produktionsstätten.
Der deutsche Geheimdienst glaubte, den Quell des Wissens aufgetan zu
haben, eifrig wurden Berichte nach Amerika übermittelt. Doch CIA
Experten hatten Zweifel, wollten 'Curveball' selbst vernehmen, aber die
Deutschen schotteten ihre Quelle ab.
Zweifel waren Washington ohnehin nicht sonderlich willkommen, suchte
man doch nach stichhaltigen Kriegsgründen. Einer kam nun ausgerechnet
von den Deutschen, deren Regierung doch eigentlich so leidenschaftlich
gegen den Krieg war.
Obwohl UN-Waffeninspekteure vor Ort nachwiesen, dass die
Informationen falsch waren, rollte die Kriegsmaschinerie unaufhaltsam auf
Bagdad zu.
Warum wurde der Informant weiter geführt, obwohl er doch offenbar log?
Warum wurden die Lügen nicht öffentlich gemacht, war man in Berlin doch
gegen den Krieg?
Wie lange hatte der Informant Beziehungen zum Bundesnachrichtendienst?
Wie steht der Bundesnachrichtendienst zu diesem ehemaligen
Informanten und seinen Lügen? Was macht 'Curveball' heute in
Deutschland, haben ihm seine falschen Aussagen Vorteile gebracht? Eine
investigative Reportage über die größte Geheimdienstpleite der
Nachkriegszeit von Stefan Buchen in Zusammenarbeit mit Poul Eric
Heilbuth.
Wo führt uns diese Welt noch hin?
(Ohne hartnäckiges Recherchieren wären diese Fakten
"unerkannt" in den Akten verschwunden und wir alle
könnten ruhig weiterschlafen und "vom Guten im Menschen"
träumen!)
Schmutzli
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Montag, 4. Februar 2013
Die phaszinierende Freiheit Amerikas?! Ein Film, der zum Nachdenken zwingt!
NEU: Filme in voller Länge *** Die phaszinierende Freiheit Amerikas?! Ein Film, der zum Nachdenken zwingt! (von Schmutzli) 05.02.2013
Eingangs-Anmerkung:
Wir stehen heute an einer Weg-Verzweigung und sollten uns alle fragen:
"Welchen Kurs in die Zukunft schlagen wir ein, damit wir unseren Kindern
noch eine (einigermassen) intakte Welt überlassen können, in der Werte
wie Freiheit, Selbstverantwortung und individuelles Leben noch einen
Platz haben?"
Diese Entscheidung, bezw. Verantwortung kann uns niemand abnehmen
- sie wird von Dir (mit sozialdemokratischem Gedankengut), von Dir (mit
bürgerlicher Gesinnung), von Dir (als Zentrums-Wähler), ja auch von Dir
(als politisch nicht interessierter Person) gleichermassen verlangt!
Wovon ich spreche? Von der
NEUEN WELTORDNUNG!
Der Filmproduzent und Regisseur Aaron Russo u.a. "Mad as hell", "Trading
Places" (die Glücksritter) mit Eddie Murphy und Dan Akroyd in den
Hauptrollen, wollte herausfinden, ob die Einkommenssteuer ein Betrug
der Steuerbehörde IRS ist. In was für ein Wespennest er dabei
gestochen hat und welche weitreichenden Zusammenhänge dabei ans
Tageslicht gekommen sind, lässt uns "Normalsterbliche" hoffentlich nicht
kalt!
Denn, was er im Laufe seiner Recherchen herausfand, war um einiges
bedrohlicher als angenommen ... und von grösster Bedeutung für den
gesamten Planeten!
America Freedom
(Deutsche Übersetzung von infokrieg.tv)

Weitere Anmerkung:
Falls Du über genügend Speicherplatz auf Deiner Festplatte verfügst,
lade bitte diesen Film herunter! Youtube wird mit Sicherheit
unter grossen Druck gesetzt werden, um dieses Video aus dem Netz zu
nehmen... Danke.
Schmutzli
Wir stehen heute an einer Weg-Verzweigung und sollten uns alle fragen:
"Welchen Kurs in die Zukunft schlagen wir ein, damit wir unseren Kindern
noch eine (einigermassen) intakte Welt überlassen können, in der Werte
wie Freiheit, Selbstverantwortung und individuelles Leben noch einen
Platz haben?"
Diese Entscheidung, bezw. Verantwortung kann uns niemand abnehmen
- sie wird von Dir (mit sozialdemokratischem Gedankengut), von Dir (mit
bürgerlicher Gesinnung), von Dir (als Zentrums-Wähler), ja auch von Dir
(als politisch nicht interessierter Person) gleichermassen verlangt!
Wovon ich spreche? Von der
NEUEN WELTORDNUNG!
Der Filmproduzent und Regisseur Aaron Russo u.a. "Mad as hell", "Trading
Places" (die Glücksritter) mit Eddie Murphy und Dan Akroyd in den
Hauptrollen, wollte herausfinden, ob die Einkommenssteuer ein Betrug
der Steuerbehörde IRS ist. In was für ein Wespennest er dabei
gestochen hat und welche weitreichenden Zusammenhänge dabei ans
Tageslicht gekommen sind, lässt uns "Normalsterbliche" hoffentlich nicht
kalt!
Denn, was er im Laufe seiner Recherchen herausfand, war um einiges
bedrohlicher als angenommen ... und von grösster Bedeutung für den
gesamten Planeten!
America Freedom
(Deutsche Übersetzung von infokrieg.tv)
Weitere Anmerkung:
Falls Du über genügend Speicherplatz auf Deiner Festplatte verfügst,
lade bitte diesen Film herunter! Youtube wird mit Sicherheit
unter grossen Druck gesetzt werden, um dieses Video aus dem Netz zu
nehmen... Danke.
Schmutzli
Donnerstag, 13. Dezember 2012
Martha's Advents-Box 2012 *** 13. Dezember
NEU: Martha's Advents-Box 2012 *** 13. Dezember (von Martha Stadlmair) (13.12.2012)
13. Dezember
Weihnachten unter Palmen
Erinnerung, wieder ist es Winter und wieder sinken meine Stiefel in die
20 cm Neuschnee ein. So tragen mich meine mit Schafsfell gefütterten
Treter an das weihnachtlich geschmückte Fenster eines Reisebüros.
„Weihnachten unter Palmen“ steht auf dem grossen Plakat. Daneben
hängen Bilder von weissen Sandstränden und einem Weihnachtsmann in
Badehose. Ein Schmunzeln huscht mir über das eingefrorene Gesicht.
Weihnachten unter Palmen, das gab’s auch bei mir schon.
Allerdings wollte mir kein leichtbekleideter Weihnachtsmann
Sangriapunsch andrehen. Weihnachten unter Palmen an der deutschen
Ostseeküste. Letztes Jahr nahm die Geschichte ihren Lauf, besser
gesagt, ihren Fall.
Es fielen ganz viele, dicke Schneeflocken und legten sich auf alles,was
nicht weglief. Weisse Weihnacht ist doch soooo romantisch. Die hatten
wir jetzt, und zwar mit „g“ ganz weisse Weihnacht. Auf dem Balkon lag
mindesten ein halber Meter Schnee. Das Weiss, wie ein strahlend
weisses Lächeln von jemandem der triumphiert. Klimawandel und die
Umweltverschmutzung geistern im Kopf herum.
Das Telefon: meine Mutter war dran: „Kind, bleibt bloss zu Hause,
draussen ist die Hölle los!“ Gut, die Hölle hatte ich mir mit ganz viel Feuer
und Lava vorgestellt, aber ich verstand.
„Ja Mama, wir bleiben daheim. Aus Weihnachten mit der Familie wird wohl
leider nichts.“
„Schatz wir müssen einkaufen“, flüsterte ich meinem Freund ins Ohr. „Wir
haben doch alle Geschenke, du hast sie gestern verpackt.“ „Nein“
entgegnete ich, „wir brauchen Lebensmittel, wir können hier nicht weg,
wir sind eingeschneit.“
„Quatsch!“ gab er zurück. Aber auch ihm fiel die Kinnlade herunter. Der
Schnee zeigte ihm sein strahlendes Siegerlächeln. Kennen Sie das
Michelin-Männchen? Genauso sahen wir aus. Wir machten uns also auf
zum Supermarkt.
Kurz bezahlen und dann wieder raus in die weisse Pracht. Zu Hause
schmiss ich mich in Schale. Das volle Programm, versteht sich: Haare,
Make-up, Klamotten und Ohrringe die wie Weihnachtskugeln aussahen.
Ich machte weihnachtliche Musik an und kramte die Tischdecke hervor.
Und dann, oh mein Gott, kein Weihnachtsbaum, kein Zweig, nichts wo ich
die Geschenke hätte drunter legen können. Was nun? Doch, da, hinten in
der Ecke, da stand er ja, der ultimative Weihnachtsbaumersatz: die
Palme.
Ich stellte also die Palme in die Mitte des Raumes und begann zu
schmücken. Der Stamm bekam eine Ummantelung aus knallrotem
Geschenkpapier, kleine Schnapsflaschen hingen an bunten Schleifen.
Kleine Bonbons zierten die Palme und die Lichterkette, welche ihr eine
weihnachtlichen Schimmer gab.
Eine Weihnachtspalme - einen Tannenbaum braucht es nicht, wenn man
eine Palme hat.
© Lisa David
13. Dezember
Weihnachten unter Palmen
Erinnerung, wieder ist es Winter und wieder sinken meine Stiefel in die
20 cm Neuschnee ein. So tragen mich meine mit Schafsfell gefütterten
Treter an das weihnachtlich geschmückte Fenster eines Reisebüros.
„Weihnachten unter Palmen“ steht auf dem grossen Plakat. Daneben
hängen Bilder von weissen Sandstränden und einem Weihnachtsmann in
Badehose. Ein Schmunzeln huscht mir über das eingefrorene Gesicht.
Weihnachten unter Palmen, das gab’s auch bei mir schon.
Allerdings wollte mir kein leichtbekleideter Weihnachtsmann
Sangriapunsch andrehen. Weihnachten unter Palmen an der deutschen
Ostseeküste. Letztes Jahr nahm die Geschichte ihren Lauf, besser
gesagt, ihren Fall.
Es fielen ganz viele, dicke Schneeflocken und legten sich auf alles,was
nicht weglief. Weisse Weihnacht ist doch soooo romantisch. Die hatten
wir jetzt, und zwar mit „g“ ganz weisse Weihnacht. Auf dem Balkon lag
mindesten ein halber Meter Schnee. Das Weiss, wie ein strahlend
weisses Lächeln von jemandem der triumphiert. Klimawandel und die
Umweltverschmutzung geistern im Kopf herum.
Das Telefon: meine Mutter war dran: „Kind, bleibt bloss zu Hause,
draussen ist die Hölle los!“ Gut, die Hölle hatte ich mir mit ganz viel Feuer
und Lava vorgestellt, aber ich verstand.
„Ja Mama, wir bleiben daheim. Aus Weihnachten mit der Familie wird wohl
leider nichts.“
„Schatz wir müssen einkaufen“, flüsterte ich meinem Freund ins Ohr. „Wir
haben doch alle Geschenke, du hast sie gestern verpackt.“ „Nein“
entgegnete ich, „wir brauchen Lebensmittel, wir können hier nicht weg,
wir sind eingeschneit.“
„Quatsch!“ gab er zurück. Aber auch ihm fiel die Kinnlade herunter. Der
Schnee zeigte ihm sein strahlendes Siegerlächeln. Kennen Sie das
Michelin-Männchen? Genauso sahen wir aus. Wir machten uns also auf
zum Supermarkt.
Kurz bezahlen und dann wieder raus in die weisse Pracht. Zu Hause
schmiss ich mich in Schale. Das volle Programm, versteht sich: Haare,
Make-up, Klamotten und Ohrringe die wie Weihnachtskugeln aussahen.
Ich machte weihnachtliche Musik an und kramte die Tischdecke hervor.
Und dann, oh mein Gott, kein Weihnachtsbaum, kein Zweig, nichts wo ich
die Geschenke hätte drunter legen können. Was nun? Doch, da, hinten in
der Ecke, da stand er ja, der ultimative Weihnachtsbaumersatz: die
Palme.
Ich stellte also die Palme in die Mitte des Raumes und begann zu
schmücken. Der Stamm bekam eine Ummantelung aus knallrotem
Geschenkpapier, kleine Schnapsflaschen hingen an bunten Schleifen.
Kleine Bonbons zierten die Palme und die Lichterkette, welche ihr eine
weihnachtlichen Schimmer gab.
Eine Weihnachtspalme - einen Tannenbaum braucht es nicht, wenn man
eine Palme hat.
© Lisa David
Sonntag, 9. Dezember 2012
Martha's Advents-Box 2012 *** 10. Dezember 2012 (Fortsetzung vom 09.12.)
NEU: Martha's Advents-Box 2012 *** 10. Dezember 2012 (Fortsetzung vom 09.12.)
(von Martha Stadlmair)(10.12.2012)
10. Dezember 2011
2.Teil
Heilig Abend ohne Weihnachtsbaum
„Na, dann wird das ne feine Weihnacht“, brummt der Kapitän,
„Weihnachtsabend ohne Baum. – Nee, dann gibt’s auch keinen
Weihnachtsköm, nur nen Bibelspruch, und dann nix wie ab in de Kojen!“ –
Und damit greift er zur Bibel, nimmt den Zettel aus dem Matthäus-
Evangelium und beginnt mit der Lesung.
Der Segelmacher macht sich klein und rutscht vorsichtig zur Tür. Ohne
Weihnachtsköm wird das für ihn keine gute Nacht werden. Da sind die
Kameraden sehr nachtragend. Doch der Bootsmann hält ihn fest und
zischt: „Hiergeblieben!“
Der Segelmacher gerät ins Schwitzen. Seekameraden sind nachtragend,
wenn sie ihren verdienten Weihnachtsköm nicht bekommen. Und beim
Weihnachtsköm verstehen sie überhaupt keinen Spaß. Kielholen ist das
Mindeste, was ihm droht.
Als der Kapitän mit der Lesung fast fertig ist, klopft es an der Tür. Der
Bootsmann gibt dem Segelmacher einen Schubs. „Nun mach die Tür auf,
du Döspaddel. Wann du schon auf unsern Weihnachtsbaum nicht
aufpassen kannst, dann mach wenigstens die Tür auf. Vielleicht kommt ja
der Weihnachtsmann!“
Als die Tür aufschwingt und alle lachen, weiß Hein plötzlich, wo der
Tampen, das Segeltuch, die Nägel und die Farbe geblieben sind. Denn da
tritt der Benjamin mit einem kleinen Baum herein, der eindeutig aus dem
aufgespleissten und zu einem kegelförmigen Gebilde zusammengedrehten
Tampen besteht, umwickelt mit Segeltuchfetzen, gespickt mit Nägeln, und
alles grün angestrichen.
Ein paar brennende Kerzen sind auch noch darauf. „Ihr Kinderlein
kommet, oh kommet doch all …“, stimmen die Kameraden an.
„Na, Hein“, meint der Kapitän und grinst, „nächste Weihnachten passt du
ein bisschen besser auf unsern Weihnachtsbaum auf! - Und nun schenk
den Köm aus, aber doppelt. Der geht dieses Jahr auf deine Rechnung!“
© Helmut Frhr. v. Scheurl-Derfersdorf
Eine Vielfalt von weiteren Themen
und Meinungen erwartet Sie auf dem
"Original Latschariplatz"
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Klicke auf:
http://www.bannjongg.com/cgi-bin/sbb....cgi?&a=news
(von Martha Stadlmair)(10.12.2012)
10. Dezember 2011
2.Teil
Heilig Abend ohne Weihnachtsbaum
„Na, dann wird das ne feine Weihnacht“, brummt der Kapitän,
„Weihnachtsabend ohne Baum. – Nee, dann gibt’s auch keinen
Weihnachtsköm, nur nen Bibelspruch, und dann nix wie ab in de Kojen!“ –
Und damit greift er zur Bibel, nimmt den Zettel aus dem Matthäus-
Evangelium und beginnt mit der Lesung.
Der Segelmacher macht sich klein und rutscht vorsichtig zur Tür. Ohne
Weihnachtsköm wird das für ihn keine gute Nacht werden. Da sind die
Kameraden sehr nachtragend. Doch der Bootsmann hält ihn fest und
zischt: „Hiergeblieben!“
Der Segelmacher gerät ins Schwitzen. Seekameraden sind nachtragend,
wenn sie ihren verdienten Weihnachtsköm nicht bekommen. Und beim
Weihnachtsköm verstehen sie überhaupt keinen Spaß. Kielholen ist das
Mindeste, was ihm droht.
Als der Kapitän mit der Lesung fast fertig ist, klopft es an der Tür. Der
Bootsmann gibt dem Segelmacher einen Schubs. „Nun mach die Tür auf,
du Döspaddel. Wann du schon auf unsern Weihnachtsbaum nicht
aufpassen kannst, dann mach wenigstens die Tür auf. Vielleicht kommt ja
der Weihnachtsmann!“
Als die Tür aufschwingt und alle lachen, weiß Hein plötzlich, wo der
Tampen, das Segeltuch, die Nägel und die Farbe geblieben sind. Denn da
tritt der Benjamin mit einem kleinen Baum herein, der eindeutig aus dem
aufgespleissten und zu einem kegelförmigen Gebilde zusammengedrehten
Tampen besteht, umwickelt mit Segeltuchfetzen, gespickt mit Nägeln, und
alles grün angestrichen.
Ein paar brennende Kerzen sind auch noch darauf. „Ihr Kinderlein
kommet, oh kommet doch all …“, stimmen die Kameraden an.
„Na, Hein“, meint der Kapitän und grinst, „nächste Weihnachten passt du
ein bisschen besser auf unsern Weihnachtsbaum auf! - Und nun schenk
den Köm aus, aber doppelt. Der geht dieses Jahr auf deine Rechnung!“
© Helmut Frhr. v. Scheurl-Derfersdorf
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Samstag, 8. Dezember 2012
Martha's Advents-Box 2012 *** 09. Dezember
NEU: Martha's Advents-Box 2012 *** 09. Dezember (von Martha Stadlmair) (09.12.2012)
09. Dezember 2011
Heilig Abend ohne Weihnachtsbaum
Erinnerung
Sie sitzen in der Mannschaftsmesse der „Groote Marie“ zusammen. Alle
bis auf den Zweiten Steuermann und die Deckhands. Alle Segel gesetzt,
laufen sie vorm Wind. Das Kap der Guten Hoffnung liegt weit hinter ihnen.
Sidney ist ihr Ziel. Der Kapitän hat „Volle Wache“ angeordnet, denn man
weiß nie, wann aus den braven Westwinden plötzlich die „Roaring
Forties“ werden. Mit den Deckhands und dem Zweiten Steuermann würde
er später feiern.
Alle sitzen zufrieden da und freuen sich auf die kleine Feier und den Köm,
der zu Weihnachten ausgeschenkt wird. Nur der Benjamin fehlt. Dem sei
schlecht und der läge in seiner Koje, meint der Bootsmann. Und ein Teil
der Mannschaft feixt.
Einzig Hein, der Segelmacher, nervt. Er fragt immer noch nach dem Stück
Tampen, das vor einer Woche aus seiner Segelkammer verschwunden ist.
„Was macht einer mit nur sechs Fuß Tampen?“, fragt er. Ein Stück
Segeltuch und eine Rolle Garn seien auch weg. Wo man denn hinkäme,
wenn einfach Sachen auf See geklaut würden.
„Reg dich nicht auf, Hein!“, brummt der Schiffszimmermann, „wenn du in
meine Nagelkiste gucken tätst, würde dich der Schlag treffen. Zwei
Schock von den Dreizöllern einfach verschütt. Und von der grünen Farbe
konnte auch einer die Finger nicht lassen.
Aber heute ist Weihnachtsabend. Lass es gut sein! – Mich wundert’s nur,
wo der Weihnachtsbaum bleibt, Hein. Ich meine, den hättest du in deiner
Segelkammer mitnehmen und frisch halten sollen. – Na – wo ist der den
nun? Willst du den nicht holen?“
Hein läuft krebsrot an, als der Kapitän ihn nun auch noch stumm und
vorwurfsvoll ansieht und dann schulterzuckend fragt: „Na, Hein, wo ist
der denn nun, der Baum?“
„Habt ihr wohl nicht mitgekriegt!“, ruft der Smutje, „bei Kapstadt war der
Baum schon trocken wie ein Klippfisch, nur noch Feuerholz. Ist in meinem
Herd gelandet! Hein hat ihn mir gebracht!“
© Helmut Frhr.v. Scheurl-Defersdorf
(Fortsetzung am 10. Dezember)
09. Dezember 2011
Heilig Abend ohne Weihnachtsbaum
Erinnerung
Sie sitzen in der Mannschaftsmesse der „Groote Marie“ zusammen. Alle
bis auf den Zweiten Steuermann und die Deckhands. Alle Segel gesetzt,
laufen sie vorm Wind. Das Kap der Guten Hoffnung liegt weit hinter ihnen.
Sidney ist ihr Ziel. Der Kapitän hat „Volle Wache“ angeordnet, denn man
weiß nie, wann aus den braven Westwinden plötzlich die „Roaring
Forties“ werden. Mit den Deckhands und dem Zweiten Steuermann würde
er später feiern.
Alle sitzen zufrieden da und freuen sich auf die kleine Feier und den Köm,
der zu Weihnachten ausgeschenkt wird. Nur der Benjamin fehlt. Dem sei
schlecht und der läge in seiner Koje, meint der Bootsmann. Und ein Teil
der Mannschaft feixt.
Einzig Hein, der Segelmacher, nervt. Er fragt immer noch nach dem Stück
Tampen, das vor einer Woche aus seiner Segelkammer verschwunden ist.
„Was macht einer mit nur sechs Fuß Tampen?“, fragt er. Ein Stück
Segeltuch und eine Rolle Garn seien auch weg. Wo man denn hinkäme,
wenn einfach Sachen auf See geklaut würden.
„Reg dich nicht auf, Hein!“, brummt der Schiffszimmermann, „wenn du in
meine Nagelkiste gucken tätst, würde dich der Schlag treffen. Zwei
Schock von den Dreizöllern einfach verschütt. Und von der grünen Farbe
konnte auch einer die Finger nicht lassen.
Aber heute ist Weihnachtsabend. Lass es gut sein! – Mich wundert’s nur,
wo der Weihnachtsbaum bleibt, Hein. Ich meine, den hättest du in deiner
Segelkammer mitnehmen und frisch halten sollen. – Na – wo ist der den
nun? Willst du den nicht holen?“
Hein läuft krebsrot an, als der Kapitän ihn nun auch noch stumm und
vorwurfsvoll ansieht und dann schulterzuckend fragt: „Na, Hein, wo ist
der denn nun, der Baum?“
„Habt ihr wohl nicht mitgekriegt!“, ruft der Smutje, „bei Kapstadt war der
Baum schon trocken wie ein Klippfisch, nur noch Feuerholz. Ist in meinem
Herd gelandet! Hein hat ihn mir gebracht!“
© Helmut Frhr.v. Scheurl-Defersdorf
(Fortsetzung am 10. Dezember)
Martha's Advents-Box 2012 *** 08. Dezember
NEU: Martha's Advents-Box 2012 *** 08. Dezember (von Martha Stadlmair) (08.12.2012)
08. Dezember
Wer bin ich?
Ein kleiner Kristall ist in luftigen Höhe entstanden und tanzt zur Erde.
Die Welt ist dunkel, doch der Mond macht ihn glänzend und er ist
wunderschön.
„Ich wünsche die Welt zu erhellen. Aber wo sind die anderen Kristalle?“
Weit und breit ist er allein. Er entdeckt: Der Himmel wird heller und die
Sonnestrahlen finden zu ihm, so dass er plötzlich viele glitzernde Farben
in sich vereint.
„Ich möchte auf Wanderschaft gehen und vieles entdecken!“denkt er vor
sich hin. Da plötzlich lässt ihn der Wind davon rollen, er fliegt ein
bisschen, hüpft auf und ab. Er schaut sich um.
„Was werde ich auf meiner Reise alles sehen?“ fragt er sich.
Im herbstlichen Norden will die Sonne sich nicht zeigen. Dort liegt eher
eine graue Stimmung über den Feldern und den Wäldern. Am kleinen
Kristall fliegt etwas vorbei – es ist ein grünes Blatt.
Er sieht aber auch verfärbte Blätter. Ihre Farben sind stumpf. Sobald der
Kristall sie leicht berührt fangen die Blätter zu glänzen an.
„Schön seid ihr, freut euch!“ ruft der kleine Kristall ihnen zu.
Er begegnet Ahorn- und Birkenbäumen.
Ihre Blätter wirken traurig, obwohl sie rotgelborangefarbig sind. Der
Kristall berührt sie und bringt sie zum Glänzen. Es wird immer kälter und
kälter.
„Wunderschön“, flüstert der kleine Kristall im Selbstgespräch.
Ein starker Windstoss trägt ihn ins grüne Gras. „Oh, schön weich ist es
da!“, murmelt der besondere, schöne Kristall.
Ein Vögelchen hüpft zu ihm hin. Sie schauen einander an, und schwupps
ist der kleine Kristall im Vogelschnabel verschwunden. Der Kristall schmilzt
und löscht den Durst des Finken. Die Kälte plustert dem Tierchen das
Gefieder auf.
„Ich bin ein kleiner neugieriger Schneekristall gewesen!“
Viele weitere Frostkristalle helfen die farbigen Blätter zu verzieren, sie
erhalten ein Frost-Kränzlein spitzig weissglitzernd. So wird der Indian
Summer in Amerika zu einem nicht alltäglichen Erlebnis.
© Isobel Hess
08. Dezember
Wer bin ich?
Ein kleiner Kristall ist in luftigen Höhe entstanden und tanzt zur Erde.
Die Welt ist dunkel, doch der Mond macht ihn glänzend und er ist
wunderschön.
„Ich wünsche die Welt zu erhellen. Aber wo sind die anderen Kristalle?“
Weit und breit ist er allein. Er entdeckt: Der Himmel wird heller und die
Sonnestrahlen finden zu ihm, so dass er plötzlich viele glitzernde Farben
in sich vereint.
„Ich möchte auf Wanderschaft gehen und vieles entdecken!“denkt er vor
sich hin. Da plötzlich lässt ihn der Wind davon rollen, er fliegt ein
bisschen, hüpft auf und ab. Er schaut sich um.
„Was werde ich auf meiner Reise alles sehen?“ fragt er sich.
Im herbstlichen Norden will die Sonne sich nicht zeigen. Dort liegt eher
eine graue Stimmung über den Feldern und den Wäldern. Am kleinen
Kristall fliegt etwas vorbei – es ist ein grünes Blatt.
Er sieht aber auch verfärbte Blätter. Ihre Farben sind stumpf. Sobald der
Kristall sie leicht berührt fangen die Blätter zu glänzen an.
„Schön seid ihr, freut euch!“ ruft der kleine Kristall ihnen zu.
Er begegnet Ahorn- und Birkenbäumen.
Ihre Blätter wirken traurig, obwohl sie rotgelborangefarbig sind. Der
Kristall berührt sie und bringt sie zum Glänzen. Es wird immer kälter und
kälter.
„Wunderschön“, flüstert der kleine Kristall im Selbstgespräch.
Ein starker Windstoss trägt ihn ins grüne Gras. „Oh, schön weich ist es
da!“, murmelt der besondere, schöne Kristall.
Ein Vögelchen hüpft zu ihm hin. Sie schauen einander an, und schwupps
ist der kleine Kristall im Vogelschnabel verschwunden. Der Kristall schmilzt
und löscht den Durst des Finken. Die Kälte plustert dem Tierchen das
Gefieder auf.
„Ich bin ein kleiner neugieriger Schneekristall gewesen!“
Viele weitere Frostkristalle helfen die farbigen Blätter zu verzieren, sie
erhalten ein Frost-Kränzlein spitzig weissglitzernd. So wird der Indian
Summer in Amerika zu einem nicht alltäglichen Erlebnis.
© Isobel Hess
Mittwoch, 14. November 2012
1 Stunde mit Country- and Western Film Musik
NEU: Latschariplatz Music Hall *** Nonstop Musik, Volume (20) -
Country- and Western Film Musik
(von Max Wirz)15.11.2012





Country- and Western Film Musik
(von Max Wirz)15.11.2012
Eine Vielfalt von weiteren Themen
und Meinungen erwartet Sie auf dem
"Original Latschariplatz"
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Donnerstag, 1. November 2012
Freitag, 12. Oktober 2012
Levi Strauss & Co - 138 Jahre nach Patenterteilung
NEU: Rund um Geld, Vermögen, Rente *** Levi Strauss & Co -
138 Jahre nach Patenterteilung (von Jürgen Nowacki) 12.10.2012
Levi Strauss & Co
138 Jahre nach Patenterteilung
Am 9. Oktober gab Levi Strauss sein Ergebnis für das 3. Quartal bekannt
was wir als Anlass nehmen tiefer in die Geschichte eines deutschen
Unternehmers einzusteigen, der es durch einen glücklichen Umstand und
harte Arbeit zu einem der größten Bekleidungshersteller der Welt
geschafft hat.

Strauss wurde unter dem Namen Löb Strauß im oberfränkischen bei
Bamberg als Sohn jüdischer Eltern geboren. Sein Vater, Hirsch Strauß,
starb früh an Tuberkulose, als Löb 16 Jahre alt war. Die vielköpfige Familie
lebte in großer Not was sie bewog 1847 nach Amerika auszuwandern.
1853 ging Strauss nach San Franzisco um sein eigenes Unternehmen zu
gründen.
Die Anfänge
Strauss verkaufte seine Waren nicht nur in San Francisco, sondern
aufgrund der guten Preise auch bei den Goldgräbern vor Ort. Da er zuvor
mit den Handel von Kleidung und Kurzwaren Erfahrung gesammelt hatte,
wurden Stoffballen, Zeltplanen und Nähzeug mitgenommen. Er fand bald
heraus, dass die Goldgräber bei ihrer harten Arbeit strapazierfähige
Hosen benötigten.
Im Dezember 1870 kam der aus Riga stammende Schneider Jacob Davis
auf die Idee, die Ecken der Hosentaschen und das untere Ende des
Hosenlatzes mit Nieten eines Pferdegeschirrs zu verstärken. Weil ihm für
die Patentierung seines 1872 entwickelten Verfahrens Geld fehlte,
wandte er sich an Levi Strauss, der ihm seinerzeit bereits die Tuchballen
lieferte.
Strauss unterstützte das Vorhaben und erhielt zusammen mit Davis am
20. Mai 1873 das entsprechende Patent (US-Patent-Nr. 139121).
Die vernieteten Waist Overalls stießen auf eine riesige Nachfrage. Bis zum
Jahresende wurden 5.875 Dutzend Hosen und Mäntel aus Denim verkauft
(Quelle: Strauss & Co Firmenchronik). Zwei Fabriken produzierten diese
Hosen und zehn Jahre später waren bereits 535 Angestellte für das
Unternehmen tätig.
138 Jahre nach Patenerteilung, das dritte Quartal 2012 der Levi Strauss &
Co, San Francisco
Robert D. Haas, Chairman of the Board ist ein UrUrGroßneffe des
Firmengründers Levi Strauss und berichtet einen 9 prozentigen
Umsatzrückgang auf 1,101 Mrd. US-Dollar für das dritte Quartal.
Das Betriebsergebnis stieg von 81 auf 87 Millionen USD und zeigt wie
stark sich die Gewinnmarge entwickelt hat.
Dresscode casual wear, ist eine Lebenseinstellung geworden, die von
keinem anderen Unternehmen so stark geprägt wurde wie von Levis. Sie
hat in den letzten Jahren viele Nachahmer gefunden und selbst die
teuersten Modelabels haben erkannt, das mit der guten alten Jeans,
attraktiv geschnitten und mit Applikationen versehen, in Kombination mit
eleganten Jacketts von Armani oder Gucci sportlich Eleganz erst möglich
wurde.
Anleger, die sich mit einem finanziellen Engagement bei Levi Strauss & Co
befassen werden erstaunt feststellen, dass es keine Möglichkeit gibt
Aktien zu erwerben. Eine Möglichkeit sein Geld einem Unternehmen mit
mehr als 150 Jahre Firmengeschichte anzuvertrauen besteht darin
Unternehmensanleihen (Corporate-Bonds) zu erwerben.
Aus diesem Grunde veröffentlicht das Unternehmen seine
Quartalsergebnisse lediglich für seine Bondholder. Analysten folgender
Banken beobachten und kommentieren die Unternehmensentwicklung in
den Medien: Wells Fargo Securities, JPMorgan und Banc of America. Die
Unternehmensanteile liegen heute noch ausschließlich bei
Familienmitgliedern und den Erben der Familie Strauss.
Auf diese Weise, so der Präsident und CEO John Anderson, ist es möglich
ohne Druck von außen und kurzfristig denkenden Spekulanten die Arbeit
so zu verrichten, dass in erster Linie mitarbeiterfreundliche
Unternehmensziele formuliert und die Unabhängigkeit des Unternehmens
gewährleistet wird.
Jürgen Nowacki
Chefredakteur Target Trader
138 Jahre nach Patenterteilung (von Jürgen Nowacki) 12.10.2012
Levi Strauss & Co
138 Jahre nach Patenterteilung
Am 9. Oktober gab Levi Strauss sein Ergebnis für das 3. Quartal bekannt
was wir als Anlass nehmen tiefer in die Geschichte eines deutschen
Unternehmers einzusteigen, der es durch einen glücklichen Umstand und
harte Arbeit zu einem der größten Bekleidungshersteller der Welt
geschafft hat.
Strauss wurde unter dem Namen Löb Strauß im oberfränkischen bei
Bamberg als Sohn jüdischer Eltern geboren. Sein Vater, Hirsch Strauß,
starb früh an Tuberkulose, als Löb 16 Jahre alt war. Die vielköpfige Familie
lebte in großer Not was sie bewog 1847 nach Amerika auszuwandern.
1853 ging Strauss nach San Franzisco um sein eigenes Unternehmen zu
gründen.
Die Anfänge
Strauss verkaufte seine Waren nicht nur in San Francisco, sondern
aufgrund der guten Preise auch bei den Goldgräbern vor Ort. Da er zuvor
mit den Handel von Kleidung und Kurzwaren Erfahrung gesammelt hatte,
wurden Stoffballen, Zeltplanen und Nähzeug mitgenommen. Er fand bald
heraus, dass die Goldgräber bei ihrer harten Arbeit strapazierfähige
Hosen benötigten.
Im Dezember 1870 kam der aus Riga stammende Schneider Jacob Davis
auf die Idee, die Ecken der Hosentaschen und das untere Ende des
Hosenlatzes mit Nieten eines Pferdegeschirrs zu verstärken. Weil ihm für
die Patentierung seines 1872 entwickelten Verfahrens Geld fehlte,
wandte er sich an Levi Strauss, der ihm seinerzeit bereits die Tuchballen
lieferte.
Strauss unterstützte das Vorhaben und erhielt zusammen mit Davis am
20. Mai 1873 das entsprechende Patent (US-Patent-Nr. 139121).
Die vernieteten Waist Overalls stießen auf eine riesige Nachfrage. Bis zum
Jahresende wurden 5.875 Dutzend Hosen und Mäntel aus Denim verkauft
(Quelle: Strauss & Co Firmenchronik). Zwei Fabriken produzierten diese
Hosen und zehn Jahre später waren bereits 535 Angestellte für das
Unternehmen tätig.
138 Jahre nach Patenerteilung, das dritte Quartal 2012 der Levi Strauss &
Co, San Francisco
Robert D. Haas, Chairman of the Board ist ein UrUrGroßneffe des
Firmengründers Levi Strauss und berichtet einen 9 prozentigen
Umsatzrückgang auf 1,101 Mrd. US-Dollar für das dritte Quartal.
Das Betriebsergebnis stieg von 81 auf 87 Millionen USD und zeigt wie
stark sich die Gewinnmarge entwickelt hat.
Dresscode casual wear, ist eine Lebenseinstellung geworden, die von
keinem anderen Unternehmen so stark geprägt wurde wie von Levis. Sie
hat in den letzten Jahren viele Nachahmer gefunden und selbst die
teuersten Modelabels haben erkannt, das mit der guten alten Jeans,
attraktiv geschnitten und mit Applikationen versehen, in Kombination mit
eleganten Jacketts von Armani oder Gucci sportlich Eleganz erst möglich
wurde.
Anleger, die sich mit einem finanziellen Engagement bei Levi Strauss & Co
befassen werden erstaunt feststellen, dass es keine Möglichkeit gibt
Aktien zu erwerben. Eine Möglichkeit sein Geld einem Unternehmen mit
mehr als 150 Jahre Firmengeschichte anzuvertrauen besteht darin
Unternehmensanleihen (Corporate-Bonds) zu erwerben.
Aus diesem Grunde veröffentlicht das Unternehmen seine
Quartalsergebnisse lediglich für seine Bondholder. Analysten folgender
Banken beobachten und kommentieren die Unternehmensentwicklung in
den Medien: Wells Fargo Securities, JPMorgan und Banc of America. Die
Unternehmensanteile liegen heute noch ausschließlich bei
Familienmitgliedern und den Erben der Familie Strauss.
Auf diese Weise, so der Präsident und CEO John Anderson, ist es möglich
ohne Druck von außen und kurzfristig denkenden Spekulanten die Arbeit
so zu verrichten, dass in erster Linie mitarbeiterfreundliche
Unternehmensziele formuliert und die Unabhängigkeit des Unternehmens
gewährleistet wird.
Jürgen Nowacki
Chefredakteur Target Trader
Dienstag, 9. Oktober 2012
600.000 Dollar Schmerzensgeld für einen Hund
NEU: Rund um Geld, Vermögen, Rente, etc. ***
600.000 Dollar Schmerzensgeld - für einen Hund!
(von Michael Vaupel) 09.10.2012
600.000 Dollar Schmerzensgeld
für einen Hund
Leser Gustav N. schrieb mir zum Thema Obsoleszenz:
"Das ist eigentlich ein Thema, das zu diskutieren lohnt. Manche Industrien
wären ohne Obsoleszenz in der heutigen Form gar nicht denkbar. Denken
Sie mal an die Modebranche. Die Industriegesellschaft kann doch nur
funktionieren wenn letztlich auch produziert wird.
Hinzu kommt der technische Fortschritt welcher die jeweiligen Produkte
etwas besser, sicherer macht. Sie fahren ja auch nicht mehr Ihren alten
Käfer, Baujahr 1960 (...)! Wichtig ist es Ihr altes Netbook politisch korrekt
zu entsorgen. Sie wissen ja, die größte Ressourcenquelle die Deutschland
in Zukunft haben wird, sind die Müllhalden!"
Meine Antwort:
Ich denke, da gilt es zu differenzieren. Technischer Fortschritt ist ja eine
feine Sache! Wenn dann Produkte veralten, werden sie ersetzt, ist der
Gang der Dinge.
Was mir aber überhaupt nicht behagt, ist diese "künstlich beeinflusste"
Art. Obsoleszenz, welche eigentlich gar keine ist.
Ist nichts Neues. Beispiel 1926, das Glühbirnenkartell. Da dachten sich die
Glühbirnenhersteller, wir schneiden uns ins eigene Fleisch, wenn unsere
Glühbirnen 2.000 Stunden brennen. 1.000 Stunden sind besser, dann
kaufen die Leute mehr Glühbirnen und unser Umsatz (und hoffentlich
Gewinn) steigt.
Laut taz wurde damals den Kartellmitgliedern eine Strafe auferlegt, wenn
sie 50 Stunden oder mehr über der neuen Grenze von 1.000 Stunden
lagen. Muss man sich mal vorstellen: Eine Strafe dafür, wenn das eigene
Produkt effizienter ist!
Bis zu 200 Stunden weniger als besagte 1.000 Stunden wurden hingegen
akzeptiert. Natürlich - denn dann mussten die Kunden ja noch mehr
Glühbirnen kaufen, da die vorhandenen früher den Betrieb einstellten.
Damals exportierte Tokio Electric Company laut taz dann eben Glübirnen
nach China, welche maximal 1.000 Stunden hielten. Als dann in China der
Kommunismus einzog, wurden eigene Glühbirnen produziert - mit bis zu
5.000 Stunden Brenndauer.
... und vor 5 Minuten gelesen:
In den USA hat eine Familie 600.000 Dollar erhalten, weil der Polizist auf
ihren Hund geschossen hatte und dieser nun lebenslang behindert ist.
In Maryland wollte ein Polizist den Sohn einer Familie aufsuchen, da
gegen diesen eine Anzeige vorlag. Der Hund der Familie, ein brauner
Labrador Retriever namens Brandi, sprang den Polizisten an, um ihn zu
begrüßen.
Dieser zog umgehend eine Waffe und schoss auf den Hund, welcher nun
sein Leben lang behindert sein wird.
Beim Prozess befand die Jury, dass der Hund wie ein Familienmitglied
behandelt werden müsste. Und entsprechend hoch fiel die Kompensation
für die Familie aus: 600.00 Dollar.
Mit herzlichem Gruß
Ihr
Michael Vaupel
Diplom-Volkswirt / M.A.
Chefredakteur Traders Daily
600.000 Dollar Schmerzensgeld - für einen Hund!
(von Michael Vaupel) 09.10.2012
600.000 Dollar Schmerzensgeld
für einen Hund
Leser Gustav N. schrieb mir zum Thema Obsoleszenz:
"Das ist eigentlich ein Thema, das zu diskutieren lohnt. Manche Industrien
wären ohne Obsoleszenz in der heutigen Form gar nicht denkbar. Denken
Sie mal an die Modebranche. Die Industriegesellschaft kann doch nur
funktionieren wenn letztlich auch produziert wird.
Hinzu kommt der technische Fortschritt welcher die jeweiligen Produkte
etwas besser, sicherer macht. Sie fahren ja auch nicht mehr Ihren alten
Käfer, Baujahr 1960 (...)! Wichtig ist es Ihr altes Netbook politisch korrekt
zu entsorgen. Sie wissen ja, die größte Ressourcenquelle die Deutschland
in Zukunft haben wird, sind die Müllhalden!"
Meine Antwort:
Ich denke, da gilt es zu differenzieren. Technischer Fortschritt ist ja eine
feine Sache! Wenn dann Produkte veralten, werden sie ersetzt, ist der
Gang der Dinge.
Was mir aber überhaupt nicht behagt, ist diese "künstlich beeinflusste"
Art. Obsoleszenz, welche eigentlich gar keine ist.
Ist nichts Neues. Beispiel 1926, das Glühbirnenkartell. Da dachten sich die
Glühbirnenhersteller, wir schneiden uns ins eigene Fleisch, wenn unsere
Glühbirnen 2.000 Stunden brennen. 1.000 Stunden sind besser, dann
kaufen die Leute mehr Glühbirnen und unser Umsatz (und hoffentlich
Gewinn) steigt.
Laut taz wurde damals den Kartellmitgliedern eine Strafe auferlegt, wenn
sie 50 Stunden oder mehr über der neuen Grenze von 1.000 Stunden
lagen. Muss man sich mal vorstellen: Eine Strafe dafür, wenn das eigene
Produkt effizienter ist!
Bis zu 200 Stunden weniger als besagte 1.000 Stunden wurden hingegen
akzeptiert. Natürlich - denn dann mussten die Kunden ja noch mehr
Glühbirnen kaufen, da die vorhandenen früher den Betrieb einstellten.
Damals exportierte Tokio Electric Company laut taz dann eben Glübirnen
nach China, welche maximal 1.000 Stunden hielten. Als dann in China der
Kommunismus einzog, wurden eigene Glühbirnen produziert - mit bis zu
5.000 Stunden Brenndauer.
... und vor 5 Minuten gelesen:
In den USA hat eine Familie 600.000 Dollar erhalten, weil der Polizist auf
ihren Hund geschossen hatte und dieser nun lebenslang behindert ist.
In Maryland wollte ein Polizist den Sohn einer Familie aufsuchen, da
gegen diesen eine Anzeige vorlag. Der Hund der Familie, ein brauner
Labrador Retriever namens Brandi, sprang den Polizisten an, um ihn zu
begrüßen.
Dieser zog umgehend eine Waffe und schoss auf den Hund, welcher nun
sein Leben lang behindert sein wird.
Beim Prozess befand die Jury, dass der Hund wie ein Familienmitglied
behandelt werden müsste. Und entsprechend hoch fiel die Kompensation
für die Familie aus: 600.00 Dollar.
Mit herzlichem Gruß
Ihr
Michael Vaupel
Diplom-Volkswirt / M.A.
Chefredakteur Traders Daily
Samstag, 1. September 2012
NEW!
NEW! NEW!
It’s
Showtime
Good
news for our English speaking friends
There
are many regular listeners of our programs “It’s Showtime”, a
narrated
program as of the first of the month and “Latschari Music
Hall”
with instrumental, easy-listening music as of the 15th of ever
month.
Especially listeners of “It’s Showtime” are puzzled by the
narration
in “Schwyzerdütsch”, a Swiss German dialect spoken on the
Swiss
side of Lake Constance and the Rhine River region.
On
“It’s Showtime” as of September 1, Max Wirz will narrate his
program
of
“More Hits of bygone days!” both in German and English. This is a
pilot
project, and if the response is favourable, we’ll follow up in the
same
manner
in future issues. So, tune in and if you like what you hear, tell
your
friends and neighbours, and let us have your opinion by E-Mail to
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