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Freitag, 24. Mai 2013

Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang besucht die Bauernfamilie Lienhard in Embrach





Li Keqiang
auf dem Hof Guldenberg


Schweizerischer Bauernverband
Mitteilung vom 24. Mai 2013


Die Schweiz hat als erstes Land Kontinentaleuropas mit China ein
Freihandelsabkommen ausgehandelt. Um die Schweizer Landwirtschaft
kennenzulernen, besuchte der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang
während seinem Abstecher in die Schweiz die Bauernfamilie Lienhard in
Embrach.


Begleitet von einer umfangreichen Delegation aus China, viel 
Agrarprominenz aus der Schweiz – darunter Bundesrat Schneider-
Ammann, BLW-Direktor Bernard Lehmann, SBV-Präsident Markus Ritter 
und SBV-Direktor Jacques Bourgeois – sowie zahlreichen Polizisten und 
Medienvertretern besuchte der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang 
den Bauernhof Guldenberg der Familie Lienhard in Embrach. 

Der zweithöchste Chinese wollte sich während seines Kurzaufenthaltes in 
der Schweiz im Rahmen des zum Abschluss bereiten Freihandels-
Abkommens unter anderem über die Schweizer Landwirtschaft und 
Agrarpolitik informieren. 

Li Keqiang stellte bei der Hofbesichtigung dem Betriebsleiterpaar 
verschiedenste Fragen und zeigte sich beeindruckt vom... (weiterlesen...)






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Samstag, 11. Mai 2013

Ist das Kleinbauernsterben gezielt geplant?




Kleinbauernsterben gezielt geplant?

Die MIBA AG (Milchverband Basel) hatte in den letzten Jahren die
Milchbauern angefragt, wer von ihnen während des ganzen Jahres jeden
Monat gleichviel Milch liefern möchte.


Dies ist nur möglich, indem die Kühe im Winter tonnenweise teures 
Kraftfutter (Getreide) erhalten, um nur annähernd an die Milchleistung 
des Sommers (durch frisches Gras) heranzukommen.

Die MIBA lockte die Bauern mit einer Erhöhung der Milchliefermenge für 
diejenigen, die sich „freiwillig" dazu entschlossen mitzumachen.

Daraufhin meldeten sich 10 %, vorwiegend Großbauern, die sich dadurch 
einen rascheren Schuldenabbau erhofften, welche sie sich durch 
Vergrößerung ihres Betriebes aufgebürdet hatten. 

Doch viele mussten die bittere Erfahrung machen, dass mehr Milch 
abzuliefern nicht unbedingt bedeutet, auch mehr zu verdienen. Denn je

mehr Milch abgeliefert wird, desto weniger sind die Abnehmerbereit, dafür 
einen angemessenen Preis zu bezahlen.

Nun treibt es die MIBA auf die Spitze und fordert von allen Milchbauern, 
dass sie übers ganze Jahr jeden Monat eine Mindestmenge an Milch 
abliefern, ansonsten würden sie den Bauern die Milch nicht mehr
abkaufen. Diejenigen die sich weigern, müssen selbst schauen
wie sie ihre Milch absetzen.

Manch einer von ihnen stellt dann den Betrieb auf Mutterkuhhaltung
um oder gibt sogar den Betrieb auf, weil ihm ständig Steine in den Weg
gelegt werden, um vernünftig und nachhaltig seinen 
Landwirtschaftsbetrieb zu führen.

Hier scheint sich das diktatorische Gebaren der Konzerne, in diesem Fall 
des Milchverbandes Basel im Verbund mit der EMMI AG, von ihrer 
ungeschminkten Seite zu zeigen, wie sie nämlich den Milchmarkt
steuern und damit gezielt das Kleinbauernsterben fördern.

Quellen:
- klagemauerTV
- Zeugenbericht eines betroffenen Bauern
- TagesAnzeiger






Der Mensch hat ein Gehirn bekommen,
benutzt es aber viel zu selten!

Dienstag, 27. November 2012

Geschichtliches *** Die Umfahrung von Uesslingen

NEU: Literaten-Café (1) >> 8,9 Mio. Franken für Uesslinger Umfahrung vom 4.12.1984 (von Alfons Lenz) (26.11.2012)


In der
Thurgauer Volkszeitung
vom 4. Dezember 1984
ist nachstehender Artikel erschienen


In fünf Jahren wird die Thurbrücke Frauenfeld mit Uesslingen verbindet
hundert Jahre alt. Daraus lässt sich unschwer ablesen, dass sie den
Anforderungen des modernen Verkehrs aus Altersschwäche kaum mehr
gewachsen ist. 

Sie wurde zwar im Jahre 1931 verstärkt, doch seit 1970 ist eine 
Gewichtsbeschränkung in Kraft, um so einen möglichen Einsturz
zu verhindern. 

Das beschert dem Schwer- und Landwirtschaftsverkehr Probleme, denn 
die begrenzte Benutzbarkeit der Brücke macht Umwege notwendig, was 
den regionalen Nebenstrassen Mehrbelastungen einträgt und im weitern 
aus der Sicht des Energieverbrauchs fragwürdig geworden ist. 

Neubauten scheiterten an Geldknappheit

Das Problem der Uesslinger Brücke, einher mit einer Umfahrung des 
Dorfes, liegt schon seit Jahren auf dem Tisch des Regierungsrates.
Seit bekannt ist, dass sich die bestehende Brücke aus technischen 
Gründen nicht verstärken lässt, trägt man sich mit dem Gedanken, 
eine neue zu bauen. 

Schon 1970 wurden Ueberlegungen angestellt, auf welche Weise der 
Thurübergang saniert werden könnte, und im Zuge der damals laufenden 
Güterzusammenlegung schied man sicherheitshalber Land für ein Trassee 
einer ortsfernen Umfahrungs-strasse aus. 

Dieses Vorhaben hätte 1975 in Angriff genommen werden sollen, wurde 
über wegen fininzieller Engpässe im kantonalen Strassebau sitiert. Den 
Faden nahm die Regierung im Jahr 1981 wieder auf. 

Und im Hinblicke auf eine bedarfs-, umwelt- und finanzgerechte
Lösung liess sie zusätzlich zur bestehenden Umfahrungsvariante
noch zwei weitere Versionen projektieren, so dass schliesslich drei
Möglichkeiten zur Auswahl standen. 

Nur geringe Kostenunterschiede

Die erste Variante sieht vor, die neue Thurbrücke am alten Standort
zu errichten, die Strasse zwischen Horgenbach und Thurbrücke 
auszubauen, einen separaten Radweg mit Grünstreifen zu erstellen,
in Uesslingen die Ortsdurchfahrt zu korrigieren und dort ein Trottoir
anzubringen. 

Das würde rund 6,8 Mio. Franken kosten - die ortsferne
Umfahrungsstrasse sieht im Projektierunsstadium vom Jahr 1983 eine
Lösung mit einer Fahrbahnbreite von 7,50 Meter vor. 

Eine in dieser ariante vordem geplante Unterführung für die 
Querverbindung nach Wyden sowie für eine Flurstrasse nördlich der Thur 
soll reduziert, bzw. im Falle der Flurstrasse fallengelassen werden. Das 
kostet den Kanton 8,9 Mio. Franken und benötigt 58000 Quadratmeter 
Land. 

Die dritte Variante, eine ortsnahe Umfahrungsstrase beinhaltet einen 
Strassen ausbau zwischen Horgenbach und dem südlichen Ende der 
alten Thurbrücke auf eine Breite von 7,50 Meter sowie einen Radstreifen.

Zusätzlich wurden im Zusammenhang mit dieser Variante diverse 
Alternativen für Anschlüsse der Staatsstrasse Uesslingen-Ellikon
geprüft. Die Gesamtkosten dieser Variante belaufen sich au 9,2 bis
9,6 Mio. Franken und benötigen zwischen 56000 bis 59000 Quadrat-
meter Land. 

Diese nun drei vorliegenden Versionen liegen allesamt in einem nur 
gering abweichenden Kostenrahmen von 1,9 bis 2,9 Mio. Franken. Dass 
diese Differenz derart geringfügig ausgefallen ist, führt der Regierungsrat 
in seiner Botschaft darauf zurück, dass die gesamte Ausbau- bzw. 
Neubaulänge zwischen Horgenbach und Uesslingen-West bei der 
ortsnahen Variante grösser ist, als bei der ortsfernen. 

Zudem verursache die grössere Länge der neuen Thurbrücke bei der 
ortsnahen Version auch höhere Kosten und schliesslich gestalte sich der 
Anschluss der Strasse Uesslingen-Ellikon recht kopliziert, wollte man die 
ortsnahe Variante realisieren. 

Nun noch mein Komentar dazu:

Die bisherige Linienführung geht direkt neben meiner Liegenschaft
vorbei, und das seit 1890. Auch eine neue Situation würde daran nicht 
verändern. Es dauerte noch bis zum Jahre 1987 bis die Ortsdurchfahrt
beschlossen und ausgeführt wurde. Die Einweihung der neuen Brücke 
erfolgte am 8. August 1988 mit einem grossen Volksfest. 

Die alte Brücke wurde bereits ein Jahr später abgebrochen und die neue 
wurde um 110 cm angehoben um grosse Wassermassen problemlos 
durchfliessen zu lassen. Als Schusspunkt sei noch erwähnt: Unser Dorf 
wird nun täglich von fast 5000 Autos durchfahren, ganz abgesehen vom 
Lärm und den Gefahren bei der Strassenüberquerung. 

Hier zeigt sich erneut, was unsere Politiker zu unseren Nachteilen 
verbrochen haben. 


Uesslingen, 27. November 

Alfons Lenz


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Freitag, 16. November 2012

Die "Arena" vom 16. November 2012

Eilmeldung: Zur Abstimmung vom 25. November 2012 ***
Arena vom 16. November 2012 
(von Monika Selimi) 15.11.2012



Wichtiger Termin!

Abstimmungs-Arena (heute, 16. November 2012!)

Tierseuchengesetz


Zwangsimpfungen, Totgeburten, verkrüppelte Kälber, – die Gegner des 
neuen Tierseuchengesetzes befürchten das Schlimmste. Sie wollen nicht, 
dass der Staat die Landwirte zwingen kann ihre Tiere zu impfen. Das 
stimme nicht, sagen die Befürworter. Das neue Gesetz sehe keinen 
Impfzwang vor. Es verbessere den Schutz vor Tierseuchen in einer immer 
globaleren Welt.

In der Arena diskutieren:

Auf der Pro-Seite:

- Felix Gutzwiller, Ständerat FDP Liberale/ZH
- Hansjörg Walter, Präsident Bauernverband

Auf der Contra-Seite:

- Urs Hans, Landwirt
- Lukas Reimann, Nationalrat SVP/SG


Wiederholungen:

Samstag, 17. November 2012
SF 1: 02.45 Uhr und 15.30 Uhr
SF info: 08.50 Uhr und 11.00 Uhr

Dienstag, 6. November 2012

Natura-Beef *** Ein wichtiger Schritt - Ab 1. November 2012 Fütterung mit Soja verboten!

NEU: Natura-Beef *** Ein wichtiger Schritt - 
Ab 1. November 2012 Fütterung mit Soja verboten! 
(von Urs Vogt) 06.11.2012


Fleisch aus Gras
Naturnahe Fütterung ohne Soja

Die Grasland-Strategie von Mutterkuh Schweiz gewinnt an Bedeutung.
Die Soja-Fütterung stösst auf zunehmende Kritik. Für Mutterkuh Schweiz
ist dies Anlass, die Produktionsreglemente anzupassen. Für Natura-Beef
und Natura-Veal als erste Fleischmarken wird die Fütterung von Soja
verboten.




Die Fütterung von Soja an Tiere wird mit zunehmender Besorgnis 
wahrgenommen. Mutterkuh Schweiz reagiert auf diese Diskussion mit 
einem Verbot der Fütterung von Soja für Natura-Beef und Natura-Veal ab 
1. November 2012. Betriebe, die noch Vorräte haben, müssen diese bis 
spätestens 31. August 2013 abbauen. Erhebungen zeigen, dass bisher 
nur etwa 8% der Betriebe Soja fütterten. 

„Fleisch aus Gras“ ist eine Leitidee seit dem Start der Mutterkuhhaltung: 
Freilaufhaltung mit Sommerweide und Winterauslauf sind Voraussetzung. 
Die Kühe fressen Gras und Heu, die Kälber bleiben mit ihren Müttern 
zusammen und ernähren sich hauptsächlich von Milch, später ebenfalls 
von Gras und Heu. 

Das Ergebnis ist eine hervorragende Qualität der Produkte dank Arbeit 
mit Fleischrinderassen. Fleisch der Markenprogramme Natura-Beef und 
Natura-Veal ist bei Coop und bei Direktvermarktern erhältlich. Die 
Nachfrage ist sehr gut. Mutterkuh Schweiz sucht neue Produzenten.

In der Schweiz sind etwa 70% der landwirtschaftlichen Nutzfläche aus 
topografisch-klimatischen Gründen Grasland; weltweit sind die 
Verhältnisse ähnlich. Menschen können sich nicht direkt von Gras 
ernähren. 

Damit Gras für die menschliche Ernährung genutzt werden kann, müssen 
Wiederkäuer wie Kühe, Schafe und Ziegen es zu den wertvollen 
Nahrungsmitteln Fleisch und Milch veredeln. Will man mit den begrenzten 
Ressourcen dieser Erde genügend Nahrungsmittel für die 
Weltbevölkerung produzieren, muss man das Grasland nutzen.

Ohne die Bewirtschaftung des Graslandes würde der Selbstversorgungs-
Grad der Schweiz sinken und die Landschaft ihr heutiges Gesicht 
verlieren. Der grösste Teil des Graslands würde verbuschen und 
verwalden.

Viele Umweltwirkungen, die der Tierhaltung angelastet werden, fallen bei 
der Produktion von Fleisch aus Gras weg: 

Es werden keine Regenwälder abgeholzt, kein Soja als Tierfutter
angebaut und keine Futtermittel um den halben Globus verschifft.
 

Wie diverse Studien zeigen, wirkt sich die graslandbasierte 
Fleischproduktion positiv auf die Biodiversität, die Wasserqualität, die 
Bodenfruchtbarkeit und die Kohlenstoffbindung im Boden aus.

Mutterkuh Schweiz ist überzeugt, dass die Grasland-Strategie den 
Erwartungen der Gesellschaft und den Bedürfnissen der Konsumenten 
entspricht.

Urs Vogt
Geschäftsführer Mutterkuh Schweiz




MERKE:

Lediglich lesen ist out - heute diskutiert man darüber -auf dem Latschariplatz!

Donnerstag, 27. September 2012

NEU: LANDI Eschenz *** Spatenstich für einen 3-Millionen-Neubau 
(von Dieter Ritter) 27.09.2012


Landi Eschenz
Spatenstich für 3-Millionen-Bau

Für die Landi Untersee und Rhy war am Donnerstag Baubeginn für den
neuen Landimarkt in Eschenz. Geschäftsführer Roger Schär hatte
Ehrengäste und Medienvertreter zum Spatenstich auf die Bauparzelle
Mettlen eingeladen.


Auf der Wiese im Westen von Eschenz ist bisher nur ein einzelner Bagger 
zu sehen. Hier entstehen in den nächsten sechs bis sieben Monaten zwei 
eingeschossige Gebäude. Eines wird einen grosszügigen Verkaufsraum 
mit 680 Quadratmetern beherbergen, im Zweiten wird der Agrarteil mit 
Lager von 420 Quadratmetern untergebracht. 

Zusammen mit den Verkaufsflächen im Freien werden dem Landimarkt 
rund 1100 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Für die sichere Zu- und 
Wegfahrt zwischen der Mettlenstrasse und der Hauptstrasse wird eine 
neue Verkehrsinsel gebaut. 

„Drei Viertel aller Arbeiten konnten an Firmen der näheren Umgebung 
vergeben werden“ erklärte Robert Siegenthaler vom Architekturbüro 
Baumgartner AG, Ettenhausen. Er leitet die Bauarbeiten.

Fritz Waldspurger, Präsident der Landi Untersee und Rhy, begrüsste 
Vertreter der Gemeinde Eschenz, unter Anderen Claus Ullmann, 
Gemeindeammann und Gemeindeschreiber Thomas Fleischmann. 
Waldspurger erklärte, dass die Landi am neuen Standort fast 3,6 
Millionen Franken investiere, inklusive Landkauf. 

„An den Volg-Läden an der Hauptstrasse in Eschenz und in 
Wagenhausen wollen wir festhalten. Sie sind für uns sehr wichtig“ 
betonte Waldspurger. Am bisherigen Standort des Marktes und der 
Verwaltung sei die Landi bei der Gemeinde Eschenz eingemietet. 

Die Gemeinde habe bereits eine Vorstellung davon, was mit diesem 
Gebäude nach dem Umzug der Landi an die Mettlenstrasse geschehen 
soll. Genaues könne er aber nicht sagen, erklärte Waldspurger.

Zügige Realisierung

Im März 2007 kaufte Eschenz von der Stadt Stein am Rhein das Land in 
der Mettlen. Schon damals bestand die Idee, einen Teil davon an die 
Landi weiter zu verkaufen. Das Vorhaben wurde damals durch den 
Gestaltungsplan verzögert. 

Nachdem der Kanton diesen Plan abgelehnt hatte, stand einem Verkauf 
nichts mehr im Wege. An der Generalversammlung vom 24. April dieses 
Jahres stimmten die Genossenschafter der Landi dem Neubau zu. Drei 
Tage später genehmigten die Eschenzer an ihrer Gemeindeversammlung 
den Verkauf des Baulandes für 165 Franken pro Quadratmeter. 

Per Anfang Mai 2013 ist die Eröffnung geplant.


zitat:
Landi, eine Erfolgsgeschichte

1920 gründeten die Bauern von Eschenz und Umgebung das
Selbsthilfeunternehmen „Landwirtschaftliche Genossenschaft
Eschenz“. Seit dem Zusammenschluss mit Wagenhausen im
Jahr 2004 heisst die Genossenschaft „Landi Untersee und Rhy“.

Sie erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 8,4 Millionen F
ranken und erreichte mit einem Cashflow von 282 Tausend Franken
das beste Ergebnis seit der Fusion mit Wagenhausen.

Die Landi Untersee und Rhy verkauft Produkte der Bauern aus der
näheren Umgebung und verkauft ihnen Mischfutter, Sämereien und
Pflanzenschutzmittel.

Für die nichtbäuerliche Kundschaft bietet sie Artikel für Haus und
Garten, Freizeit und Kleintiere an und bedient die Bevölkerung mit
Produkten für den täglichen Einkauf.

Eine weitere Dienstleistung ist die Versorgung der Region mit Heizöl.
An den beiden Volg-Läden in Eschenz und Wagenhausen und im
Landi-Markt und in der Verwaltung in Eschenz arbeiten rund zwanzig
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Dieter Ritter (dr)
Text und Bild 1 von Dieter Ritter
Bild 2 z.V. gestellt von Baumgartner AG 




Sie repräsentieren die Bauherrschaft, von links: Fritz Waldspurger, Präsident und Roger Schär ,
Geschäftsführer der Landi Untersee und Rhy


So wird die neue Landi aussehen




Donnerstag, 20. September 2012



Schweizerischer Bauernverband
Einkommen bleibt
trotz Verbesserung tief


Die landwirtschaftlichen Einkommen haben im letzten Jahr dank
Spitzen-Ernten zugelegt. Der durchschnittliche Verdienst pro Arbeitskraft
bleibt mit gut 3600 Franken pro Monat aber tief. Besonders die
Bergbauern verharren auf einem tiefen Niveau.




Die Forschungsanstalt Agroscope ART hat heute die Einkommenszahlen 
2011 veröffentlicht. Gemäss diesen hat sich das landwirtschaftliche 
Einkommen im letzten Jahr dank sehr guten Erträgen im Pflanzenbau im 
Schnitt um 7.8 Prozent verbessert. 

Der Schweizerische Bauernverband (SBV) freut sich über diese dringend 
nötige positive Entwicklung. Mit 43'000 Franken pro Familienarbeitskraft 
und Jahr verdient, wer seine ganze Arbeitszeit in die Landwirtschaft 
investiert, lediglich 3625 Franken pro Monat. 

Einen 13. Monatslohn gibt es nicht und die Arbeitszeit liegt im Schnitt bei 
60 Stunden pro Woche. Bauer sein ist folglich auch in Jahren mit Top-
Ernten und trotz Direktzahlungen kein finanzieller Traumjob. Neben 
meteorologischen Schwankungen bringen auch die Märkte Unsicherheiten 
mit sich. 

Besonders gut sieht man dies auf dem Schweine- und Milchmarkt, die seit 
einiger Zeit unter einem Ungleichgewicht zwischen Angebot und 
Nachfrage leiden.

Die Zahlen der ART vom vergangenen Jahr zeigen, dass der Verkauf von 
Produkten ein wichtiger Einkommenspfeiler ist und auch in Zukunft 
bleiben sollte. Deshalb setzt sich der SBV in der laufenden Beratung der 
Agrarpolitik 2014-17 im Parlament dafür ein, dass die Produktion nicht 
völlig vergessen geht. 

Ebenfalls wirtschaftlich immer bedeutsamer werden landwirtschaftsnahe 
Tätigkeiten wie der Direktverkauf. Es ist wichtig, dass die Agrarpolitik 
diese Bereiche ebenfalls anerkennt und fördert. Die Bergbauern konnten 
im letzten Jahr einkommensmässig nur wenig zulegen. Sie verharren auf 
einem absolut ungenügenden Niveau. Deshalb unterstützt der SBV die 
geplanten Verbesserungen zugunsten der Berglandwirtschaft.

Sie finden die Originalmitteilung mit Bild unter: 

http://www.sbv-usp.ch/de/medien/medi...inkommenszahlen/

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