NEU: Politisches Geschehen in Deutschland *** Es gilt gegen die Merkel-Rösler-Regierung zu handeln! (von oekonom) (17.01.2013)
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Jagt die Merkel-Rösler Regierung
zum Teufel
Durch die Ausplünderung der Massen, Schwarzgelder, die in der
Schweiz gelagert werden, Zinsen dieser Schwarzgeschäfte und die
Wechselkursgewinne dieser Schwarzgeschäfte (immerhin 50% innerhalb
der letzten 3 Jahre), Spekulationsgewinne, die in Deutschland geringer
besteuert werden als Arbeit, akkumuliert sich immer mehr Geld bei
wenigen, die wir Oberschicht nennen.

Das Problem dieser sogenannten Oberschicht aus Management, Politik,
Mafia und Steuerhinterziehern sind die fehlenden Anlagemöglichkeiten.
Jetzt hat der Lobbyist der Vermögenden und Steuerhinterzieher, Philipp
Rösler die zündende Idee: Er will die zuletzt verbliebenen Werte der
Bundesrepublik Deutschland, wie Beteiligungen an Bahn und Telekom
seinen Mannen zum Fraße vorwerfen, damit diese Ihr Geld krisensicher
anlegen können.
Offiziell will er den Haushalt damit sanieren. Würde ein Fabrikant seine
finanzielle Lage verbessern, wenn er seine Maschinen verkaufen würde?
Nein, das Gegenteil würde eintreffen. Natürlich könnte die Regierung
Merkel vorübergehend ihr Versagen in der Wirtschaftspolitik mit den
Milliarden Euros, die dadurch in die Kassen gespült werden, kaschieren.
Jedoch wer Deutschland ausplündert, ist die denkbar schlechteste
Regierung und diese muss weg.
Wie war das denn mit der Griechenlandhilfe? Die korrupte Oberschicht,
die Griechenland ausplünderte und ihre Gelder ins Ausland schaffte und
die Steuern hinter zog, bekam von der Regierung Merkel... (weiterlesen...)oekonom
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NEU: Literaten-Café (1) >> 8,9 Mio. Franken für Uesslinger Umfahrung vom 4.12.1984 (von Alfons Lenz) (26.11.2012)
In der
Thurgauer Volkszeitung
vom 4. Dezember 1984
ist nachstehender Artikel erschienen
In fünf Jahren wird die Thurbrücke Frauenfeld mit Uesslingen verbindet
hundert Jahre alt. Daraus lässt sich unschwer ablesen, dass sie den
Anforderungen des modernen Verkehrs aus Altersschwäche kaum mehr
gewachsen ist.
Sie wurde zwar im Jahre 1931 verstärkt, doch seit 1970 ist eine
Gewichtsbeschränkung in Kraft, um so einen möglichen Einsturz
zu verhindern.
Das beschert dem Schwer- und Landwirtschaftsverkehr Probleme, denn
die begrenzte Benutzbarkeit der Brücke macht Umwege notwendig, was
den regionalen Nebenstrassen Mehrbelastungen einträgt und im weitern
aus der Sicht des Energieverbrauchs fragwürdig geworden ist.
Neubauten scheiterten an Geldknappheit
Das Problem der Uesslinger Brücke, einher mit einer Umfahrung des
Dorfes, liegt schon seit Jahren auf dem Tisch des Regierungsrates.
Seit bekannt ist, dass sich die bestehende Brücke aus technischen
Gründen nicht verstärken lässt, trägt man sich mit dem Gedanken,
eine neue zu bauen.
Schon 1970 wurden Ueberlegungen angestellt, auf welche Weise der
Thurübergang saniert werden könnte, und im Zuge der damals laufenden
Güterzusammenlegung schied man sicherheitshalber Land für ein Trassee
einer ortsfernen Umfahrungs-strasse aus.
Dieses Vorhaben hätte 1975 in Angriff genommen werden sollen, wurde
über wegen fininzieller Engpässe im kantonalen Strassebau sitiert. Den
Faden nahm die Regierung im Jahr 1981 wieder auf.
Und im Hinblicke auf eine bedarfs-, umwelt- und finanzgerechte
Lösung liess sie zusätzlich zur bestehenden Umfahrungsvariante
noch zwei weitere Versionen projektieren, so dass schliesslich drei
Möglichkeiten zur Auswahl standen.
Nur geringe Kostenunterschiede
Die erste Variante sieht vor, die neue Thurbrücke am alten Standort
zu errichten, die Strasse zwischen Horgenbach und Thurbrücke
auszubauen, einen separaten Radweg mit Grünstreifen zu erstellen,
in Uesslingen die Ortsdurchfahrt zu korrigieren und dort ein Trottoir
anzubringen.
Das würde rund 6,8 Mio. Franken kosten - die ortsferne
Umfahrungsstrasse sieht im Projektierunsstadium vom Jahr 1983 eine
Lösung mit einer Fahrbahnbreite von 7,50 Meter vor.
Eine in dieser ariante vordem geplante Unterführung für die
Querverbindung nach Wyden sowie für eine Flurstrasse nördlich der Thur
soll reduziert, bzw. im Falle der Flurstrasse fallengelassen werden. Das
kostet den Kanton 8,9 Mio. Franken und benötigt 58000 Quadratmeter
Land.
Die dritte Variante, eine ortsnahe Umfahrungsstrase beinhaltet einen
Strassen ausbau zwischen Horgenbach und dem südlichen Ende der
alten Thurbrücke auf eine Breite von 7,50 Meter sowie einen Radstreifen.
Zusätzlich wurden im Zusammenhang mit dieser Variante diverse
Alternativen für Anschlüsse der Staatsstrasse Uesslingen-Ellikon
geprüft. Die Gesamtkosten dieser Variante belaufen sich au 9,2 bis
9,6 Mio. Franken und benötigen zwischen 56000 bis 59000 Quadrat-
meter Land.
Diese nun drei vorliegenden Versionen liegen allesamt in einem nur
gering abweichenden Kostenrahmen von 1,9 bis 2,9 Mio. Franken. Dass
diese Differenz derart geringfügig ausgefallen ist, führt der Regierungsrat
in seiner Botschaft darauf zurück, dass die gesamte Ausbau- bzw.
Neubaulänge zwischen Horgenbach und Uesslingen-West bei der
ortsnahen Variante grösser ist, als bei der ortsfernen.
Zudem verursache die grössere Länge der neuen Thurbrücke bei der
ortsnahen Version auch höhere Kosten und schliesslich gestalte sich der
Anschluss der Strasse Uesslingen-Ellikon recht kopliziert, wollte man die
ortsnahe Variante realisieren.
Nun noch mein Komentar dazu:
Die bisherige Linienführung geht direkt neben meiner Liegenschaft
vorbei, und das seit 1890. Auch eine neue Situation würde daran nicht
verändern. Es dauerte noch bis zum Jahre 1987 bis die Ortsdurchfahrt
beschlossen und ausgeführt wurde. Die Einweihung der neuen Brücke
erfolgte am 8. August 1988 mit einem grossen Volksfest.
Die alte Brücke wurde bereits ein Jahr später abgebrochen und die neue
wurde um 110 cm angehoben um grosse Wassermassen problemlos
durchfliessen zu lassen. Als Schusspunkt sei noch erwähnt: Unser Dorf
wird nun täglich von fast 5000 Autos durchfahren, ganz abgesehen vom
Lärm und den Gefahren bei der Strassenüberquerung.
Hier zeigt sich erneut, was unsere Politiker zu unseren Nachteilen
verbrochen haben.
Uesslingen, 27. November Alfons Lenz
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NEU: Im Copacabana-Flash ***
Steckt mehr hinter den Favela-Bränden von São Paulo?
(von GBC-Team) 13.10.2012
Werden Favelas ausgelöscht?
In einem unserer Beiträge berichteten wir über ein erneutes Großfeuer in
einer Favela, bei dem über 1.100 Menschen obdachlos wurden. Zunächst
erschien es als eine Verkettung von unglücklichen Umständen, dass die
Feuerwehr in diesem Jahr so häufig in die Favelas von São Paulo
ausrücken musste, um dort Brände zu bekämpfen.
Die Feuerwehrstatistik beziffert die aktuelle Einsatzzahl in Favelas in
diesem Jahr auf 68. Das Zivilschutzamt benennt offiziell genau die Hälfte
an Bränden in Favelas von São Paulo – nämlich 34. Diese erhebliche
Abweichung ist darauf zurück zu führen, dass die Feuerwehr jeden
Einsatz statistisch erfasst, während beim Zivilschutzamt nur die Einsätze
gelistet werden, bei welchen Personen obdachlos wurden, bzw. Brände
bei denen es zu einem erhöhten Risiko kam.
Aber, sind diese vielen Brände wirklich nur eine Verkettung von
unglücklichen Umständen? Die Favela-Bewohner bezweifeln dies seit
langem, und sie geben sich auch nicht mit den offiziellen Versionen der
Sachverständigen zufrieden, die die Brandherde meist in den illegal
abgezweigten Stromversorgungen, oder aber auf den Müllkippen in den
Favelas ausmachen.
Inzwischen bekommen sie auch die Unterstützung von offizieller Seite,
wie z.B. von Staatsanwalt José Carlos Freitas. Ihm kommt es mehr als
verdächtig vor, dass die Feuerwehr immer zu den Favelas ausrücken
muss, an denen die Immobilien-Haie ein großes Interesse haben.
Ist es wirklich Zufall, dass es immer und immer wieder in der Favela do
Moinho brennt? Diese Favela befindet sich lediglich fünf Minuten Fahrtzeit
von dem Parque Anhembi entfernt, in welchem im Dezember die
Spielgruppen zum Confederations Cup ausgelost werden.
Die Augen der Welt wird auf diese Auslosung, und somit auch auf diese
Region gerichtet sein, schließlich gilt der Confederations Cup als die
Generalprobe zur WM 2014. Darüber hinaus will die Stadt São Paulo
genau dort, wo jetzt die Favela steht, einen S-Bahnhof errichten.
Die Favela soll weg, und zwar so schnell wie möglich. Zwei Wochen vor
dem Ausbruch des letzten Großfeuers hatte die Stadt die Menschen, die in
dieser Favela leben, dazu aufgefordert, diesen Ort bis spätestens im
Oktober zu verlassen.
Die Stimmung der Menschen der Favela ist geteilt. Während ein Teil der
dortigen Bewohner resigniert und sich geschlagen gibt und diesen Ort
verlassen hat, oder aber verlassen will, gibt sich ein anderer sehr großer
Teil der Bewohner kämpferisch.
Vor allem die Menschen, die die Flucht aus der Favela do Moinho wählen
haben meist mehrfach ihr wenig an Hab und Gut bei den vorherigen
Bränden verloren. Sie wollen nicht, dass noch einmal das Wenige in
Flammen aufgeht, oder gar ihre Kinder oder sie selber dort verbrennen.
Die Töne der Menschen, die dort weiter ausharren wollen, werden
aggressiver. Sie weisen darauf hin, dass sie an diesem Ort leben, weil sie
sonst keine andere Wahl haben. Sie fühlen sich von der Regierung
verraten und verlassen. Immer wieder stellen sie die gleichen Fragen:
Warum brennt es nur immer dort, wo der Immobilienmarkt sein
Augenmerk hin gerichtet hat?
Warum wurde in diesem Jahr noch nicht ein Cent in das städtische
Programm zur Brandvorsorge investiert, welches bereits seit 2009
besteht?
In der Statistik erscheinen in São Paulo alleine 1.633 Viertel, welche als
irregule Wohngebiete bezeichnet werden. Von diesen profitierten lediglich
50 von dem städtischen Programm zur Brandvorsorge. Nach den
mehrfachen Großbränden der Vergangenheit in der Favela do Moinho
verfügt diese zwar inzwischen über Hydranten, jedoch wurde es bis dato
versäumt sowohl die dafür notwendigen Schlüssel zu liefern, damit diese
geöffnet werden können, als auch die notwendigen Hydrantenschläuche.
Wirklich alles nur Versäumnisse?
Die dort lebenden Menschen sind davon überzeugt, dass die Stadt São
Paulo keinerlei Interesse daran hat ihre Lebenssituation zu verbessern.
Sie sollen verschwinden – lieber heute als morgen. Aber wohin? Und wie
lange werden sie an einem neuen Ort der Zuflucht bleiben können, bevor
dieser in das Visier der Immobilieninteressenten rückt?
GBC-Team