Alternative für Griechenland?
Geschrieben von: Online-Autor Am 13. Mai 2013 unter Wirtschaft
In die Parteienlandschaft Europas kommt Bewegung. In Griechenland
wurde in diesen Tagen die neue politische Partei «Drachme 5 Sterne»
gegründet.
Ziel der Partei ist ein geschlossener Austritt der Südländer aus dem Euro.
Viele Mitglieder der Partei sind Professoren, ähnlich wie bei der AfD, die
einen Austritt als einzige Alternative ansehen. Das griechische Parlament
hat in einem Bericht in diesen Tagen die Rezession, in der sich
Griechenland befindet, als die drittgrößte der Welt bezeichnet und als die
längst anhaltende Rezession der letzten hundert Jahre definiert.
Die neue Partei setzt auf Basisdemokratie und will die Rückkehr zur
Drachme zum Thema einer Volksabstimmung machen. In einer Erklärung
der Bewegung heißt es, dass die nationale Würde Griechenlands bedroht
sei und eine neue «soziale Gerechtigkeit» nötig sei.
Gleichzeitig will man sich gegen den «neudeutschen Imperialismus» und
die Casinomentalität der Finanzmärkte... (weiterlesen...)

Oliver Welke
Sportjournalist und Comedian
1996 begann der gebürtige Bielefelder als Reporter und Moderator seine
Fußballmoderatorentätigkeit für die Sendungen "ran" und "ranissimo" und
ist seitdem einer der profiliertesten deutschen Sportjournalisten. Als
Schauspieler war Oliver Welke zuletzt als "Dr. Brinkmann" im Kinofilm
"Neues vom WiXXer" zu sehen.
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MERKE:
Lediglich lesen ist out - heute diskutiert man darüber -auf dem Latschariplatz!

Alternative für Deutschland
Raus aus dem Euro - Raus aus der EU
Ökonomen und Publizisten gründen neue Partei
Das Euro-Währungsgebiet auflösen – mit dieser Forderung will die “Alternative für Deutschland” (AfD) punkten. Noch ist die Partei gar nicht gegründet, da hat die Politik bereits Schaum vor dem Mund und wirft den namhaften Gründern der neuen Partei Rechtspopulismus vor.
Dass viele Ökonomen das Projekt unterstützen, sei zudem eine “Schande für die Zunft”.
Einst hatten 170 der namhaftesten Ökonomen, Staatewissenschaftler und Finanzexperten des Landes eine gemeinsame Petition zu Deutschland, dem Euro und der EU verfasst. Welche von der Politik vollkommen Ignoriert wurde.
Zu den Unterzeichnern zählten Persönlichkeiten wie Professor Hankel, Dr. Schachtschneider, Dirk Müller, Dieter Spethmann, einstiger Chef des Thyssenkonzerns um nur einige zu nennen. Jeder einzelne der 170 jetzt über 200 Persönlichkeiten hat mehr Fachkompetenz in dieser Problematik als der gesamte Bundestag zusammen. Und dennoch fand nicht einmal eine Debatte im Deutschen Bundestag zu deren Petition statt.
Wider besseren Wissens wurde der ESM-Vetrag vom Bundestag verabschiedet. Jeder einzelne Abgeordnete der dem zugestimmt hat sollte sich vor einem Tribunal wegen Hochverrat, begangen am Deutschen Volk, verantworten müssen.
Sorge um die Währung und die Demokratie
Die Euro-Gegner setzen dabei auf eine Mischung aus politischer und ökonomischer Generalkritik an der EU und dem Euro. So wollen unter anderem die Publizisten Konrad Adam und Alexander Gauland sowie der Ökonom Bernd Lucke die “Alternative für Deutschland” (AfD) gründen. Adam umriss in der “Wirtschaftswoche” die Ziele der Partei: Priorität habe “die Sorge um die Währung”. Zweiter Schwerpunkt sei die
“Sorge um die Zukunft der Demokratie”.
Allerdings haben viele Euro-Gegner immer wieder Probleme, sich klar nach rechts abzugrenzen. In rechtsradikalen Kreisen wird AfD-Gründer und Ökonom Lucke beispielsweise derzeit gelobt, da er in der ZDF-Sendung “Maybritt Illner” von “Propaganda” sprach, weil der Euro als “Friedensprojekt” bezeichnet worden sei. Auf einer rechtsradikalen Internet-Seite heißt es zu der angekündigten Gründung der “Alternative für Deutschland”, die unter anderem von Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel unterstützt wird: “Mut macht dabei, dass die Basis der entstehenden Partei aus Finanzexperten und Ökonomen besteht, die sich seit Jahren, honoriert durch Universitäten und Stiftungen, mit Europa als Wirtschafsraum juristisch und wirtschaftlich auseinandersetzen.”

Tatsächlich finden sich zahlreiche Ökonomen auf der Unterstützerliste der AfD. Allerdings stehen viele von ihnen bereits seit ... (weiterlesen...)
(von Schmutzli)
Das "Team Stronach"
Wenn wir über Europa 2.0 sprechen, sprechen wir vor allem über Geld.
Dazu schreibt Ken Jebsen, der am Donnerstag COMPACT Live moderiert:
"Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral!" wusste schon Brecht.
Auf Europa bezogen bedeutet das, dass, wenn ein Land in der EU
abschmiert und in endlosen Schulden versinkt, es naiv ist, von seinen
Bürgern zu erwarten, dass sie europäische Werte hochhalten. Wer um
seine Existenz bangt, hat ganz andere Probleme.
Das Desaster begann mit der Einführung des Euro plus Ausdehnung der
EU-Zone. Hat hier der reiche Teil des Kontinents ein Geschäft gewittert,
das jetzt nicht aufgeht?
Fakt ist, wenn ein Staat einen so wichtigen Teil der eigenen Souveränität
aufgibt -- das eigene Geld -- hat das nicht nur Vorteile. Schon gar nicht
auf einem Kontinent wie Europa, den man nicht mit den USA vergleichen
kann.
„Was wird aus Europa?" ist vor allem an die Frage „Was wird aus dem
€uro" gekoppelt.
Während man in der BRD als Ausnahmeland in der EU noch so tut, als
hätte man die Lage im Griff, ist man im Nachbarstaat Österreich extrem
skeptisch.
Das zeigt sich vor allem bei den politischen Shooting-Stars, dem „Team
Stronach". Frank Stronach, selber ein schwerreicher Industrieller aus
Kananda, hat sein Geld in der KFZ-Branche verdient. Der gebürtige
Österreicher gründete den Automobilzulieferer Magna.
Was wollen dieser Mann und sein Team? Was will er in Österreich?
Warum interessiert ihn auf seine alten Tage Europa und dessen Politik?
All diese Fragen beantwortet uns hoffentlich einer seiner Team-Mitglieder
Thomas Bachheimer, der eine Karriere als Broker und Analyst von
Rohstoffmärkten hinter sich hat.
Er ist Leiter des Euro Expertenrats in der Partei.
Wie sieht Bachheimer die Rolle Österreichs in der EU und glaubt er neben
seiner Partei, dem Team Stronach, noch an das Überleben des €uro?

26.02.2013